Das sagen die Zuschauer

Der Regionentalk 2018

Do, 20. Sep. 2018

Wählen gehen, ein Kreuz setzen. Am 14. Oktober wird das entscheidend sein und zwar bei den Landtagswahlen. Beim Regionentalk im Kongresshaus präsentierten sich die acht Kandidaten, die für Coburg nach München wollen. Nach dem Talk waren die Zuschauer gefragt.

Wer geht für den Stimmkreis Coburg nach München? Wer schafft den Sprung ins Maximilianeum? Fragen über Fragen, die sich am 14. Oktober bei der Landtagswahl klären werden. Beim Regionentalk waren die acht Kandidaten auf dem Podium gefragt.

Danach allerdings kamen die Zuschauer zu Wort. Wer hat sich Ihrer Meinung nach am besten präsentiert?

„Ich bin der Meinung, dass eigentlich alle Kandidaten ihr bestes gegeben haben. Sie haben sich alle gut geschlagen im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Wie sie bei den einzelnen Zuhörern angekommen sind, denke ich, hat man an diversen Reaktionen auch während ihrer Vorträge gemerkt. Für mich, muss ich sagen, sehr gut rausgekommen, natürlich die beiden Hauptkandidaten der CSU und der SPD.“

„Rhetorisch fand ich Ina Sinterhauf am besten, weil sie einfach am überlegtesten die Argumente wiedergegeben hat und ich fand auch inhaltlich war sie am überzeugendsten, weil wenn man zum Beispiel die Repräsentanten der etablierten alten Parteien, die gerade in der Regierung sind sich angehört hat, klar, sie haben Recht, klar sie wollen etwas verändern, aber sie sind gerade in der Regierung und ich finde, da sieht man nicht, dass sich etwas ändert auch nicht das, wovon sie reden. Da kam einfach Ina Sinterhauf am besten rüber, meiner Meinung nach.“

„Ich denke mal, dass unser jetziger Landrat und natürlich auch der Herr Mittag aus Sesslach auf Grund ihrer Erfahrungen, dass sie hier auch in der Region verkörpert sind, am besten natürlich uns Auskunft geben konnten, aber es war auch ganz interessant gewesen mal die anderen Kandidaten zu hören. Was mir leider ein bisschen fehlte war der regionale Bezug hier in Coburg.“

„Ich denke trotzdem, dass sich der Herr Mittag ganz gut geschlagen hat, trotz aller Sperenzchen. Ich muss sagen, FDP war eine sehr große Enttäuschung auch mit ihrem Versprechen mit Zukunft, Digitalisierung, auch als Schüler sehe ich ja was in den Schulen rauskommt mit Digitalisierung. Von der Frau Preißler bin ich nicht so überzeugt gewesen muss ich ganz ehrlich sagen. Da hat mir ein bisschen der Inhalt gefehlt, auch den Herrn Böhm fand ich sehr grenzwertig mit seinen Äußerungen. Auch von den Grünen her muss ich sagen war ich positiv überrascht auch mit sozialem Wohnungsbau und Engagement für die Umwelt, was ja auch die junge Generation betrifft.“

„Also auf jeden Fall die Ina Sinterhauf. Ich finde sie hat in kurzen Beiträgen gezeigt, dass die Grünen auch Inhalte präsentieren und nicht nur Anfeindungen oder Angriffe gegenüber anderen Personen oder Parteien, sondern wirklich Inhalte gezeigt.“

Manche wussten schon vor dem Talk, wo sie Mitte Oktober ihr Kreuz setzen, andere waren sich auch danach nicht sicher. Der Talk aber hat schon geholfen.

„Ich hatte schon meine Tendenz wen ich wählen möchte. Das ging schon in die Richtung, aber ich wollte mir sicherer werden und wissen was denn die anderen Parteien für Statements abliefern und das hat mich noch weiter überzeugt, weil die fande ich relativ schlecht.“

„Ich hatte schon vorher mir eine Meinung gefasst gehabt in der Hinsicht. Ich muss sagen, das hat sich auch heute bestätigt.“

„Nein, ich wusste es noch nicht genau und ich weiß es auch jetzt nicht sicher. Einige kommen in Frage und andere sind auch wiederum komplett ausgeschlossen.“

„Ich bin jetzt schon zum zweiten Mal da und ich finde es einfach sehr schwierig durch Internet und Presse immer das Richtige rauslesen zu können und die richtigen Gefühle mitzubekommen, aber so kriegt man doch Diskussionen und Gefühle schon sehr mit und kriegt einfach ein besseres Bild davon. Ich habe mich in manchen Sachen bestätigt gefühlt und nochmal eine andere Ansichtsweise zu bestimmten Sachen bekommen.“

 Mit einem Zitat von Heinz Ehrhardt beendete Thomas Apfel den Regionentalk. Jetzt bleibt noch einige Zeit bis zum 14. Oktober: Dann heißt es: Wählen gehen.

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